Themen

Energiewende

Der Kohleausstieg muss im Rahmen der Energiewende schnellstmöglich erfolgen. Im Sinne der Versorgungssicherheit muss die erneuerbare Energie massiv ausgebaut werden. Folgen des Klimawandels durch zu große Immissionen an CO2 sind eine der Hauptursachen für das dramatische Artensterben. Dabei sichert gerade die biologische Vielfalt das Überleben auf der Erde. Eine erfolgreiche Energiewende muss meines Erachtens in erster Linie dezentral erfolgen und dabei sind Bürgerinnen und Bürger finanziell und ideell zu beteiligen. Für mich als Genossin einer Bürgerenergiegenossenschaft bin ich überzeugt, dass damit die Akzeptanz gestärkt wird und wir generieren dabei regionale Wertschöpfungsketten. Gemeinsame Projekte, die in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen, Banken und Handwerkern realisiert werden und von denen auch die Kommunen durch Steuereinnahmen profitieren, sollten deshalb die Grundlage der Energiewende sein.

Mein Ziel ist deshalb eine Erneuerung des EEG, das Bürgerinnen und Bürger unterstützt und nicht, wie im Moment, der Hemmschuh für alle Investitionen ist.

Nachhaltigkeit

Die Ressourcen der Erde sind endlich. Wir alle wissen das, und doch fällt ein anderes Handeln so schwer.

Tagtäglich hören wir von Lebensmitteln, die nicht verzehrt, sondern weggeworfen werden. Daneben kommt nur Gemüse in den Markt, das die Normen und Ansprüche von Händlern und Kunden erfüllt.  „Glatt“ muss es sein und „regelmäßig geformt“. Das führt dazu, dass tonnenweise Lebensmittel vernichtet werden, die unserem Anspruch scheinbar nicht genügen.

Dazu kommt die Frage, wo lassen wir den Kunststoff, in dem unsere Gurke eingepackt ist. Aber nicht nur die Gurke, sondern fast alle anderen Lebensmittel werden in Kunststoff verpackt und so verkauft. Dieser Plastikmüll aus Deutschland wird nicht nur hier entsorgt, sondern wurde auch auf Deponien in Südostasien nachgewiesen. Der Export des Plastikmülls geht daneben auch in die Türkei, Polen, Tschechien oder Bulgarien. Darüber hinaus landen jedes Jahr etwa zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren.

Dies sind Beispiele, die ein entschiedenes Handeln für Nachhaltigkeit notwendig machen. Neue Rahmenrichtlinien für den Umweltschutz zum Erhalt der Natur müssen zügig geschaffen werden.

Soziales

Gräben überwinden, mehr gemeinsam statt „wir“ und die „anderen“. Ich wünsche mir eine demokratische und inklusive Gesellschaft, die niemanden zurück lässt. Doch dafür brauchen wir Grundlagen – Überwinden der Harz 4-Gesetze und eine sofortige erste Anhebung des Mindesteinkommens auf 12,00 Euro. Der Mindestlohn muss wirksam gegen Armut schützen. Für öffentliche Auftragsvergaben sollen Unternehmen zum Zuge kommen, die ihre Mitarbeiter tarifgebunden bezahlen. Dies gilt auch für Pflegekräfte. Pflegekräfte brauchen mehr Zeit für die Patient*innen und gute Arbeitsbedingungen. Deshalb wollen wir die gesetzliche Pflegeversicherung verpflichten, nur noch mit Anbietern zusammenzuarbeiten, die nach Tarif bezahlen.

Ihr Thema habe ich nicht behandelt? Schreiben oder sprechen Sie mich doch einfach an. Ich freue mich über einen Austausch mit Ihnen.

Mein Statement zum neuen Kitagesetz:

Die Welt von morgen wird eine andere sein. Mit dem menschengemachten Klimawandel erleben wir die größte Umweltkrise seit Bestehen der Menschheit. Unser weiteres Verhalten wird darüber entscheiden, ob es ein Überleben auf der Erde geben kann.

Passend zum Thema gibt es folgenden Podcast:

40 Jahre Greenpeace – Jetzt erst recht! Podcast

„Die Welt von morgen wird eine andere sein.“